Ästhetische Chirurgie

Oberschenkelstraffung

An den Oberschenkeln zeigt sich je nach Qualität des Bindegewebes oft schon im mittleren Alter ein Verlust der Hautelastizität mit beginnendem Absinken und Fältelung des Hautfettmantels. Dies ist ein völlig natürlicher Prozess ohne Krankheitswert, dennoch möchte sich nicht jeder damit abfinden, denn es lässt die Beine meist älter aussehen. Sport und Diäten können hier nur im Ausnahmefall eine Verbesserung erzielen.
In milden Fällen und mit einem Anteil an überschüssigem Fettgewebe kann schon eine Fettabsaugung zum gewünschten Ergebnis führen. Häufig ist das überschüssige Haut- und Unterhautgewebe jedoch zu ausgeprägt und kann nur durch eine Oberschenkelstraffung wieder gestrafft und geglättet werden.
Zur Verbesserung der Körperkonturen kann die Oberschenkelstraffung unter bestimmten Voraussetzungen mit einer Fettabsaugung verbunden werden

Die Oberschenkel-Haut ist nach dem Eingriff straffer, die Beine sind schlanker und jugendlicher, die  "Orangenhaut" oder Cellulitis ist kaum noch sichtbar.

Therapie

Vor dem Eingriff wird die überschüssige Haut vermessen und  markiert. Damit wird auch der Verlauf der künftigen Narbe fest. Die überschüssige Haut und das darunter liegende Fettgewebe können so entfernt werden. Die Schnitte werden an Stellen gelegt, wo sie weniger auffällig sind. So zum Beispiel in die Leistenbeuge und die Gesäßfalte und wenn nötig an der Innenseite der Oberschenkel bzw. dem seitlichen Gesäß- und Hüftbereich.
Der Eingriff ca. 2-3 Stunden und wird mit einem stationären Klinikaufenthalt von ca. 1-3 Tagen verbunden. Die Oberschenkelstraffung erfolgt in Vollnarkose. Bei kleineren Operationen ist auch eine örtliche Betäubung möglich, dann ist der Eingriff auch ambulant durchführbar.
Meist  werden Drainagen eingelegt, um den Abfluss von Blut und Wundsekret zu sichern. Die Haut und Muskulatur werden in der Regel mit dem verschließen der Wunde durch eine feine Naht gestrafft. Noch in der Narkose werden Ihnen an den gestrafften Stellen Verbände angelegt.

Vor der Operation

Das Vorliegen einer guten gesundheitlichen Verfassung ist eine wichtige Voraussetzung für den Eingriff. Eine Bestimmung der aktuellen Blutwerte durch den Hausarzt und  ggf. die “OP-Tauglichkeit“ ist zu empfehlen.
Das Rauchen ist vier Wochen vor der Operation radikal einzuschränken. Salicylsäurehaltige Schmerzmittel bzw. Medikamente mit Acetylsalicylsäure (Aspirin) müssen spätestens 14 Tage vor dem geplanten Eingriff abgesetzt werden.

Nach der Operation

Am zweiten Tag nach der Operation können im Normalfall die Drainagen entfernt werden. In den ersten Tagen werden Schmerzen bestehen, die durch Schmerzmittel gemindert werden können. Vor allem das Laufen und Sitzen kann eingeschränkt sein. Zur Unterstützung der gestrafften Stellen und der Wundheilung ist das Kompressionsmieder für 6 Wochen konstant zu tragen. Ein Tragen tagsüber bis zu 3 Monate ist vorteilhaft. Die Fäden an den Wundnähten können nach ca. 2 Wochen entfernt werden. Behandeln Sie die Narben anschließend mit einer speziellen Narbensalbe oder Creme.

Job, Sport, Sauna, Solarium

Abhängig von Ihrer Tätigkeit und dem erfolgten Eingriff, können Sie nach ein bis zwei Wochen wieder Ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Sportliche Aktivitäten, bei denen die Beine stark beansprucht werden, sind mindestens sechs Wochen lang streng zu meiden. Für 6 Wochen nach der Oberschenkelstraffung sollten Sie auf einen Saunabesuch verzichten. Das gleiche gilt für Solarien. Die Narbenareale müssen in den ersten sechs Monaten nach der Oberschenkelstraffung vor Sonne (auch Solarium) grundsätzlich mit einer Sonnencreme (Lichtschutzfaktor 20-30) geschützt werden, damit keine Pigmentstörungen an den Narben auftreten.

Risiken

In den ersten Tagen werden sie stärkere Spannungsgefühle neben den üblichen Wundschmerz verspüren. Mit Schwellungen ist auf jeden Fall zu rechnen. Infektionen sind selten, ggf. ist eine Behandlung mit Antibiotika oder sehr selten ein erneuter operativen Eingriff erfordern. Durchblutungsstörungen (vor allem bei Rauchern) oder Wundheilungsstörungen können auftreten. Auch bei einer normalen Wundheilung können Narbenwucherungen oder Hautverfärbungen (Keloid) nicht ausgeschlossen werden. Eine Nach-Korrektur könnte notwendig werden. Leichte Schmerzen können mit Schmerzmitteln behandelt werden. Gefühlstörungen im Bereich der Narben lassen sich nicht vermeiden, bilden sich jedoch in der Regel in die nächsten Monate zurück. Um Thrombosen und Embolien vorzubeugen, sollte der Patient regelmäßig Füße und Beine bewegen. Eine Vollnarkose ist eine Belastung für den Körper und wie so viele medizinische Verfahren mit gewissen Risiken behaftet. Besonders bei alten Menschen oder bei Patienten mit schweren Vorerkrankungen ist die Gefahr von Komplikationen wie u.a. Übelkeit oder Herz-Kreislauf-Beschwerden höher.

Bitte beachten Sie
Dieses Informationsmaterial kann ein sorgfältiges Beratungsgespräch und eine patientenbezogene Untersuchung nicht ersetzen. Über spezielle und individuelle Risiken, Einschränkungen und Möglichkeiten Muss der Operateur gezielt aufklären. Jeder Patient sollte Risiken und Einschränkungen des Ergebnisses der Oberschenkelstraffung-Operation verstanden haben. Leider dürfen wir keine Vorher-Nachher Bilder mehr abbilden, weil eine bildliche Darstellung von Vorher-Nachher Bildern der Schönheitschirurgie nach den Regeln des Heilmittelwerberechts untersagt ist.

  • Mitgliedschaften

    Wir sind ordentliches Mitglied in folgenden Berufsverbänden.

    Deutsche Gesellschaft der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgen
    www.dgpraec.de

    Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie
    www.dg-h.de

  • Neuigkeiten

    • Neueröffnung der Praxis in Stadtbergen/Augsburg
      weiterlesen
  • Sprechzeiten

    Reguläre und spezielle Sprechstunden nach Vereinbarung. Weitere Informationen zu den Sprechstunden finden Sie hier.

    Für Terminanfragen rufen Sie uns bitte an.

    Wir sprechen: deutsch, rumänisch, englisch und ungarisch