Ästhetische Chirurgie

Lippenkorrektur/ Lippenvergrößerung

Die Lippen stehen für Sexappeal und Sinnlichkeit. Viele Menschen empfinden ihre Lippen als zu schmal, das Zusammenspiel von Ober- und Unterlippe als unharmonisch oder die Form als zu streng. Zudem nimmt das Volumen der Lippen im Laufe der Jahre ab. Kollagene Fasern und Flüssigkeit - besonders in den außenliegenden Zonen der Lippe - werden abgebaut, sie verliert an Kontur. Zur Lippenvergrößerung und Lippenformung werden sehr unterschiedliche operative Techniken durchgeführt. Hierzu gibt es diverse Möglichkeiten. Es kann unterschieden werden zwischen der Lippenvergrößerung mit Eigengewebe oder künstlichen Materialien, zwischen Unterspritzungen und der Verwendung von festen Implantaten. Ein Teil der Implantate wird vom Körper wieder abgebaut, andere bleiben dauerhaft erhalten. Eine Lippenvergrößerung kann an verschiedenen Stellen der Lippe durchgeführt werden. Zum einen an der Grenze zwischen Lippenrot und Lippenweiß, der Lippenkontur, oder zum Aufbau des Lippenrots.

Therapie

Eine Lippenvergrößerung kann in lokaler Betäubung durchgeführt werden.

Die Vergrößerung des Lippenrots (d.h. die Ausdehnung der Lippenhaut)
Dafür wird ein Streifen der angrenzenden hellen Haut entfernt und die Lippenrot-Haut in den 'Defekt' eingenäht. Dadurch wird die Fläche der Lippe größer, aber nicht das Volumen.

  • Verkürzung der Distanz zwischen Nase und Lippe
    Zwischen Nasensteg, Nasenlöchern und Nasenflügeln wird ein kleiner Gewebestreifen entfernt. Dadurch verkürzt sich die Distanz zwischen Nase und Oberlippe. Die Oberlippe wird dadurch angehoben und es ist mehr vom Lippenrot sichtbar. Dann sind beim Sprechen wieder 2-3 mm von den Schneidezähnen sichtbar, was für einen jugendlichen Mund spricht.
  • Transplantation von Haut oder Sehnengewebe
    Körpereigenes Gewebe in Form von Streifen aus der Haut oder dem Sehnengewebe kann für die Vergrößerung des Lippenrotes verwendet werden. Nachteile sind die zusätzliche Narben an der Entnahmestelle, das Verhärtungen des Gewebes  möglich sind und die schlechte Modellierbarkeit.

Lippenvergrößerung
Damit wird  meistens die Zunahme des Lippenvolumens gemeint  Die einfachste Methode ist die Unterspritzung mit Filler. Hierfür stehen verschiedene Substanzen zur Verfügung, wie Kollagen, Eigenfett und Hyaluronsäure. Diese Substanzen werden direkt in die Lippen injiziert und geben ihr für Monate das gewünschte Volumen. Im Falle von Hyaluronsäure sind es 6-9 Monate. Eigenfettinjektionen können ein lebenslanges Ergebnis erzielen.

Permanente Füllsubstanzen werden in meiner Praxis nicht verwendet!

Diese Substanzen führen zu nicht vorhersehbaren Reaktionen des Körpers, wie z. B. Granulomen (derbe Knötchenbildung). Sehr häufig müssen diese dann operativ entfernt werden und verursachen dauerhaft ein ästhetisch ungünstiges Ergebnis.
Hyaluronsäure ist ein viskoelastisches Gel, welches auch in der menschlichen Haut als eine Art Stützsubstanz vorhanden ist, jedoch im Alterungsprozess abgebaut wird. Mit der synthetisch hergestellte Hyaluronsäure läßt sich eine gute Modellierung/Vergrößerung alle Anteile der Lippe erreichen.
Eine Alternative stellt die Eigenfettgewebe-Transplantation (Lipofilling, Lipostructure) dar. Das Fettgewebe wird von ausgewählten Körperstellen mit Hilfe einer Fettabsaugung entfernt und aufbereitet. Anschließend kann es mit einer Spritze in die Lippen transplantiert werden. Neben der Vorteile wie Fehlen einer allergischen Reaktion oder die Möglichkeit der Transplantation von größeren Mengen sind auch die Nachteile, wie Volumenverlust (somit mehrere Sitzungen nötig), eingeschränkte Modellierbarkeit  und Durchführung unter Operationssaalbedingungen, zu erwähnen

Risiken

Vorübergehende Schwellungen (3-5 Tage) und kleine Blutergüsse können auftreten. Aus diesem Grund sollte man für 3 Tage nach der Behandlung keine wichtigen Termine vereinbaren. Im Rahmen einer Behandlung mit Hyaluronsäure sind in der Literatur allergische Reaktionen beschrieben, diese kommen jedoch äußerst selten vor.

Kontraindikationen sind:
Eine Autoimmunerkrankung in der Vorgeschichte, Entzündungen oder Hautinfektionen (Akne, Herpes), die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (Aspirin) sowie eine erhöhte Blutungsneigung wie auch eine bekannte Allergie gegen Hyaluronsäureprodukte sind Gegenanzeigen für die Behandlung. Schwangere oder stillende Frauen sollten zur Sicherheit ebenfalls nicht mit Hyaluronsäureinjektionen behandelt werden.

Bitte beachten Sie

Dieses Informationsmaterial kann ein sorgfältiges Beratungsgespräch und eine individuelle Untersuchung nicht ersetzen. Über spezielle und individuelle Risiken, Einschränkungen und Möglichkeiten muß der Arzt gezielt aufklären. Jeder Patient sollte Risiken und Einschränkungen des Ergebnisses bei diesen Eingriff verstanden haben.
Welche Methode der Lippenkorrektur Anwendung findet, muß nach Erläuterung aller Vor- und Nachteile gemeinsam mit Ihnen entschieden werden.

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    www.dgpraec.de

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