Ästhetische Chirurgie

Hyperhidrosis (zu starkes Schwitzen)

Etwa 1 % der Bevölkerung in Deutschland leidet unter vermehrtem Schwitzen unter den Armen (Hyperhidrosis). Es handelt sich um eine übermäßige und unkontrollierbare Schweißproduktion als Folge einer vererbbaren Störung des vegetativen Nervensystems. Neben der primären Hyperhidrosis gibt es auch eine sekundäre Form der Hyperhidrosis. Diese kann durch Medikamenteneinnahme oder als Folge von Erkrankungen, wie z.B. Hormonstörungen, Schilddrüsenüberfunktion, chronische Infekte oder Tumorerkrankungen, Diabetes mellitus, etc. bedingt sein.

Die Symptome treten unabhängig von Temperatur und Aktivität auf. Am meisten sind dabei die Achseln, Füße und Hände betroffen. Die Betroffenen sind in ihren normalen Alltagsaktivitäten beeinträchtigt, was zu psychischen, körperlichen und sozialen Beeinträchtigungen im Privatleben und am Arbeitsplatz führen kann.

Therapie

Bei der primären Hyperhidrose kommen konservative und operative Therapieansätze in Betracht:

Konservativ
Verschiedensten Antitranspirantien über Iontophorese, Medikamentengabe (Anticholinergika, Beta-Blocker, Psychopharmaka), lokale Botulinumtoxin-Injektionen (Botox),

Operativ
Ausschalten von speziellen Nervenfasern (Sympathektomie), offene Schweißdrüsenexzision, axilläre Saugkürrettage

Bei der Absaugung der Schweißdrüsen wird über kleine Hautschnitte eine sog. Tumeszenz-Lösung infiltriert, um das Gewebe aufzulockern und das Blutungsrisiko zu minimieren; die Schweißdrüsen werden mit dem umliegenden Unterhautfettgewebe abgesaugt. Insgesamt ist der Eingriff relativ risikoarm und führt in den meisten Fällen zu einer deutlichen Reduktion (ca 70%) von Achselschweiß in der behandelten Region. Im Anschluss an den Eingriff muss für etwa sechs Tage ein spezieller Kompressionsverband im Achselbereich getragen werden. Beurteilt werden kann letztendlich der Behandlungserfolg nach ungefähr einem halben Jahr.

Risiken bei der Behandlung durch Absaugung

In sehr seltenen Fällen kann es nach der Behandlung der Achselhöhlen zu lokalen Infektionen, vermindertem Haarwuchs, Wundheilungsstörungen und zu einer Durchblutungsstörung (vor allem bei Rauchern) der Haut kommen.

Immer gilt jedoch: Über die individuellen Erfolgsaussichten und Risiken kann nur ein eingehendes und fachversiertes Beratungsgespräch hinreichende Aufklärung geben.

Behandlung mit Botox

Mit dem Spritzen von „Botulinumtoxin A“, kurz Botox, wird die Nervenübertragung auf die Schweißdrüsen gestört und die Schweißsekretion verhindert. Bei der Behandlung wird die Substanz gleichmäßig in die Haut der Handinnenflächen oder Achselhöhle gespritzt. Für etwa drei bis sechs Monate wird die übermäßige Schweißsekretion so unterbunden.

Risiken bei der Behandlung mit Botox

Das Spritzen von „Botulinumtoxin A“/Botox hat fast keine Nebenwirkungen. In sehr seltenen Fällen kann es durch die Injektion zu lokalen Infektionen kommen.

Immer gilt jedoch: Über die individuellen Erfolgsaussichten und Risiken kann nur ein eingehendes und fachversiertes Beratungsgespräch mit einem unserer ausgebildeten Schönheitschirurgen hinreichende Aufklärung geben.

Bitte beachten Sie

Dieses Informationsmaterial kann ein sorgfältiges Beratungsgespräch und eine patientenbezogene Untersuchung nicht ersetzen. Über spezielle und individuelle Risiken, Einschränkungen und Möglichkeiten der Bauchdeckenstraffung, muß der Operateur gezielt aufklären. Jeder Patient sollte Risiken und Einschränkungen des Ergebnisses bei diesen Operationen verstanden haben.
Ausführliche individuelle Informationen erhalten Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch in meiner Praxis.

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