Ästhetische Chirurgie

Gesäßstraffung

Die Erschlaffung der Haut ist ein normaler Alterungsprozess, mit dem sich aber nicht alle abfinden möchten. Sport und Diäten helfen bei diesem Problem leider nur bedingt und führen selten zu den gewünschten Resultaten. Häufig ist das überschüssige Haut- und Unterhautgewebe so ausgeprägt, dass nur eine Straffung den Po wieder glätten (besser Kontur) und festigen können.
Durch das Einbringen eines Implantates kann die Rundung betont werden und es wird gleichzeitig eine Straffung erreicht

Therapie

Bei der direkten Gesäßstraffung wird die überschüssige Haut spindelförmig entfernt. und die Fülle und Form des Gesäßes wird wieder hergestellt. Dies kann durch drei verschiedene Operationstechniken durchgeführt werden:

  1. Der Hautschnitt erfolgt in der queren Po-Falte. Dadurch entstehen kaum sichtbare Narben und eine mäßige Straffung ist erreichbar.
  2. Der Hautschnitt erfolgt über der Po-Rundung. Die unteren Hautfalten werden nach oben angehoben. Die Narbe verläuft innerhalb des Bikinihöschens von oben/außen nach unten/innen, quer über die Po-Rundung. Es wird eine sehr gute optische Verbesserung erreicht, jedoch eine ohne Höschen sichtbare Narbe.

Durch das Absaugen von Fettdepots an den Oberschenkeln kann das Ergebnis zusätzlich verbessert werden. Durch die Einlage eines Gesäßimplantates kann, ähnlich der Brustvergrößerung (Link Implantate) Hautüberschuss zur Betonung der Rundung verwandt werden. Die Einlage des Kissens erfolgt von der Innenseite oberhalb der Gesäßfalte. Die Narbenbildung ist meist unproblematisch und kaum zu sehen. Das Kissen wird auf, in und unter den Gesäßmuskel platziert. Die Gesäßstraffung erfolgt stationär in Vollnarkose. Endergebnis nach ca. 4 -6 Monaten. Das Endresultat ist dauerhaft.

Vor der Operation

Das Vorliegen einer guten gesundheitlichen Verfassung ist eine wichtige Voraussetzung für den Eingriff. Eine Bestimmung der aktuellen Blutwerte durch den Hausarzt ist zu empfehlen. Das Rauchen ist vier Wochen vor der Operation radikal einzuschränken. Medikamente mit Acetylsalicylsäure (Aspirin) müssen spätestens 14 Tage vor dem geplanten Eingriff abgesetzt werden

Nach der Operation

Leichte Schmerzen und ein Ziehen der Wundnähte klingen in der Regel nach einigen Tagen ab. Entfernung der Drainagen nach 2 Tagen und der Fäden nach 2 Wochen Die angepasste Kompressionshose soll für mind. 6 Wochen konsequent getragen werden. Für 8 Wochen ist Sport und schwere körperliche Belastung zu vermeiden. Die Narben sollten Sie anschließend mit einer speziellen Narbensalbe oder Creme behandeln. Sonnenbäder sind ca. 6 Monate nach dem Eingriff zu vermeiden; ein Sonnenschutz LF>30 ist für 1Jahr zu verwenden.

Risiken

Nachblutungen, Blutergüsse, Schwellung, Schmerzen und Spannungszustände, Infektionen der Wunde
In äußerst seltenen Fällen kann es nach einer Gesäßstraffung zu Blutergüssen, Wundheilungsstörungen oder gar  Infektionen kommen. Dadurch kann die Narbenheilung negativ beeinflusst werden. Eine Nach-Korrektur könnte notwendig werden. Insbesondere bei auch in der Heilungsphase aktiven Rauchern kann es zu Wundheilungsstörungen kommen!
Wie bei allen körperformenden Operationen kann auch bei einer Gesäßstraffung die Narbenqualität nicht garantiert vorhergesagt werden. In der ersten Zeit sollte die Patientin ein elastisches Mieder tragen und möglichst nicht sitzen, um die frischen Narben nicht durch Spannung zu belasten. Komplikationen sind extrem selten und zumeist temporär, z. B. Sensibilitätsstörung, Lymphödem, Serom (Ansammlung von Gewebsflüssigkeit).

Bitte beachten Sie
Dieses Informationsmaterial kann ein sorgfältiges Beratungsgespräch und eine patientenbezogene Untersuchung nicht ersetzen. Über spezielle und individuelle Risiken, Einschränkungen und Möglichkeiten muss der Operateur gezielt aufklären. Jeder Patient sollte Risiken und Einschränkungen des Ergebnisses der Gesäßstraffung-Operation verstanden haben.
 

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